
Kamen/Kaiserau. Nach dem Abstieg des Vorgängerjahrganges im letzten Jahr wieder in die Hauptrunde des ARAG-Cups (Hallenwestfalenmeisterschaft) aufgestiegen.
Bei der dreitägigen Qualifikationsrunde, an der insgesamt 15 Fußballkreise aus Westfalen teilnehmen, schafften es die Jungs aus dem Kreis Herford mit ihrem Trainer Holm Windmann sich am zweiten Tag mit insgesamt 17 Punkten als Zwischenrunden-Erster ihrer Gruppe für das Halbfinale zu qualifizieren. Nach einem ganz starken ersten Tag mit drei überzeugenden Siegen und einem Unentschieden nach 0:3-Rückstand brachte die Auswahl an Tag 2 den erspielten Vorsprung mit zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage über die Runden (s. Ergebnisse unten). Im Halbfinale standen dann die Kreise Beckum, Herford, Iserlohn und Paderborn, von denen drei in die Hauptrunde im nächsten Jahr aufsteigen sollten.

vordere Reihe von links: Luca Hageresch, Lukas Brakmann, Tim Wittner, Khalil Mekni u. Arian Berisha. hintere Reihe von links: Fabian Niestrat, Luis Peper, Kadir Yagci, Simon Haubrock u. Holm Windmann. Aufstellung Foto 2: vordere Reihe von links: Khalil Mekni, Lukas Brakmann, Tim Wittner, Arian Berisha. hintere Reihe von links: Fabian Niestrat, Luis Peper, Kadir Yagci, Luca Hageresch, Simon Haubrock.
Das Los entschied, dass das Herforder Team dort gegen den Top-Favoriten aus Paderborn – bis dahin in 8 Spielen ohne Punktverlust – antreten musste. Mit einer tollen Mannschaftsleistung und einem überragenden Torhüter fügte man den Paderbornern beim 4:2–Sieg die einzige Niederlage im Turnierverlauf zu und war somit aufgestiegen und für das Endspiel qualifiziert.
Im anschließenden Finale traf das Team dann auf den Kreis Iserlohn, der den Kreis Beckum im Halbfinale mit 1:0 bezwingen konnte. Nach torlosen 12 Minuten in einem umkämpften Spiel unterlagen die Herforder schließlich mit 2:3 nach Neunmeterschießen, was die große Freude über den Wiederaufstieg allerdings nicht trüben konnte.
DFB-Stützpunkttrainer Holm Windmann, der nach seinem offiziellen Einstieg im September 2011 mit dem Team seine erste Westfalenmeisterschaft bestritt, setzte an den drei Spieltagen 10 Spieler ein, die insgesamt 34 Tore erzielten. (weiterlesen …)