Jetzt gehts los! Mit der offiziellen Eröffnung der OK-Außenstelle Bielefeld in der Osttribüne der Schüco-Arena am 18. Februar hat die offizielle Phase der Vorbereitung auf die U20-Frauenfußball-Weltmeisterschaft begonnen.
Ab sofort werden Geschäftsführer Guido Möhlmann, sein Assistent Nils Tiemann und die für Anwerbung und Ausbildung der freiwilligen Helfer zuständige Christine Kumpert als „verlängerter Arm des Organisations-Komitees in Frankfurt“ (Möhlmann) vor Ort tätig sein.

WM-OK Präsidentin Steffi Jones bei der Schlüsselübergabe mit FLVW-Präsident Hermann Korfmacher (r.) und OB Pit Clausen (3. v. r.)
In Bielefeld finden ab dem 13. Juli sechs Vorrundenspiele, ein Viertel- und ein Halbfinale sowie das Spiel um Platz drei und das Finale der U20-WM statt.
Zur Einweihung der Außenstelle überreichte Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen der OK-Chefin Steffi Jones den Stadtschlüssel und äußerte die Hoffnung, „dass wir Bielefeld als sympathischen, offenen und modernen WM-Standort präsentieren und vor allem die Hütte voll bekommen können“. Jones nahm diesen Ball auf und kündigte umfangreiche Werbemaßnahmen an: „Wir werden mit einer Road-Show in etwa 20 Schulen Werbung für die U20-WM machen und zumindest den ersten Gruppenspieltag, der noch in der Schulzeit liegt, als Wandertag organisieren.“
Korfmacher: „OWL Hochburg des Frauenfußballs“
Hermann Korfmacher sieht gute Voraussetzungen für Bielefeld als WM-Standort. „Ostwestfalen hat sich ja heimlich, still und leise zu einer Hochburg des Frauenfußballs entwickelt, da sollte das Interesse für diese Sportart da sein“, sagte der Präsident des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes und 1. DFB-Vizepräsident Amateure. Hans-Hermann-Schwick, der Präsident von Arminia Bielefeld, denkt sogar noch weiter: „Vielleicht gelingt es uns, über interessante WM-Spiele den Frauenanteil unter den Zuschauern unserer Bundesligaspiele zu steigern“, meinte Schwick.
Quelle: Hans-Joachim Kaspers (Neue Westfälische), Foto: W. Rudolf