Arbeitstagung des Fußballkreises Herford / Nur 43 Prozent der Klubs nutzen elektronischen Spielbereicht
Kreis Herford (goy). Weniger als eine Stunde dauerte die Arbeitstagung des Fußballkreises Herford im Schweichelner Krug. Kreisvorsitzender Günter Temme handelte die fünf Tagesordnungspunkte zügig ab.
Die Staffelleiter zogen ein Fazit der Hinrunde. In der Kreisliga A musste einmal die Kreisspruchkammer tagen, es gab elf rote und 15 gelb-rote Karten. Anders in den B-Ligen. In der Staffel 1 wurden vier Spiele gewertet, es gab elf rote Karten. Staffelleiter Harald Schwabe betonte, dass die ausgefallenen Spiel aufgrund der Wetterlage erst für Mitte März neu angesetzt werden.
Die Staffel 2 ist sportlich sehr ausgeglichen. Die Schiedsrichter zeigten 16 rote Karten. Staffelleiter Frank Pauliks war vor allem damit zufrieden, wie die Vereine den elektronischen Spielbericht nutzen. Er riet allen Vereinsvertretern, sich dringend mit der Thematik zu befassen, da er ab Sommer Pflicht wird und es erfahrungsgemäß eine Eingewöhnungszeit braucht.
Darauf wies auch Temme später hin und verlas eine Statistik vom FLVW: „In Herford nutzen nur 43 Prozent der Vereine den elektronischen Spielbericht, im Verband sind es 56 Prozent. Wir müssen also aufholen, damit wir für die nächste Saison gerüstet sind“, so seine Bitte. Beim Rückblick auf die Hinrunde der C-Ligen fielen die roten Karten auf. In der C 1 gab es 23 rote Karten, in der C 2 waren es 22 Feldverweise, die zehn Vereine betrafen. Für den Gewinn der Hallenmeisterschaft überreichte Temme Pokale an die Vertreter des Herforder SV und des VfL Mennighüffen. „Die Wanderpokale müsst ihr ja wieder abgeben, diese hier dürft ihr behalten.“
Der Kreisvorsitzende wies auf die Neuerungen hin: „Der Meldebogen wird in Zukunft auch nur noch elektronisch ausgefüllt und an den DFB versandt.“ Auch die Mitteilungen kommen jetzt nicht mehr per Post, dafür wurde im DFBnet ein Postfach für jeden Verein eingerichtet. „Dort bekommt ihr alle Informationen und Meldungen hingeschickt und seit verpflichtet, dieses Postfach zu überprüfen. Es gibt keine Ausreden mehr, wenn Spiele verlegt wurden oder sich sonst etwas geändert hat, was im Postfach bekanntgemacht wurde“, mahnte Temme an.
Als letzten wichtigen Punkt wies der Kreisvorsitzende auf die Auf- und Abstiegsregelung hin. Der VfL Klosterbauerschaft (Bezirksliga) und die SG Bustedt (Kreisliga A) stehen schon als Absteiger fest. „Wir wollen in der nächsten Saison sowohl in der B- als auch in der A-Liga mit je 16 Teams spielen.“ Über die Eingliederung der beiden Teams entscheidet der Verbandsfußballausschuss, was bei einigen Vereinsvertretern Kopfschütteln hervorrief.
Layana Koppmann, Jugendleiterin beim Herforder SV Borussia Friedenstal ist vom Ehrenamtsbeauftragten Dieter Wiebusch für den Ehrenamtspreis vorgeschlagen worden und landete auf Platz drei in der Westfälischen Rangliste. Sie wird in den Club 100 des DFB aufgenommen.
Zwei Termine sollten sich die Vereine vormerken. Der Kreisjugendtag ist am Donnerstag, 18. März, der Kreistag folgt am Mittwoch, 21. April.



