Wiebusch vor der 15. Amtszeit

Fuß­ball: Schieds­rich­ter des Krei­ses Her­ford bestä­ti­gen den Vor­stand

Bünde (BZ, Vanessa Schrö­der). Die­ter Wie­busch soll Vor­sit­zen­der des Schieds­rich­ter­aus­schus­ses des Fuß­ball­krei­ses Her­ford blei­ben. Das wurde auf dem Schieds­rich­ter­tag entschieden.

Auch den meis­ten wei­te­ren Ver­tre­tern wurde das Ver­trauen erneut aus­ge­spro­chen. Frü­her hätte der neue Aus­schuss schon jetzt fest­ge­stan­den. Nach einer Sat­zungs­än­de­rung des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes West­fa­len kön­nen die Schieds­rich­ter ihre Ver­tre­ter aber nicht mehr selbst wäh­len, son­dern nur Vor­schläge für die Beset­zung abge­ben. Am 21. April ent­schei­den dann die Spit­zen der Her­for­der Fuß­ball­ver­eine im Rah­men ihres Kreis­tags, ob sie die Vor­schläge anneh­men. Davon sei aber aus­zu­ge­hen, meint Bei­sit­zer Erich Wal­ken­horst. »Die Ver­eine wis­sen, dass wir Erfah­rung haben und das ist denen ganz wichtig.«

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Schiedsrichter-Vorstand

Neben Wie­busch als Vor­sit­zen­dem sol­len auch die bis­he­ri­gen Lehr­warte Enrico Frie­melt und Man­fred Gal­lin­ger im Amt blei­ben, hinzu kommt Maik Rothen­ber­ger. Eben­falls bestä­tigt wur­den die Bei­sit­zer Wil­fried Bier­baum, Karl-Heinz Habig­horst und Erich Wal­ken­horst. Der bis­he­rige vierte Bei­sit­zer Ralf Nol­te­meyer bleibt nicht län­ger im Aus­schuss. Die Betreu­ung der Schieds­rich­ter­mann­schaft soll wei­ter Sascha Weber übernehmen.

Sollte Wie­busch wäh­rend des Kreis­tags wie­der­ge­wählt wer­den, ginge er in seine 15. Amts­zeit. Wie­busch: »Wir wer­den wei­ter junge Schieds­rich­ter för­dern. Uns feh­len pro Sai­son etwa 50 Leute und vor allem der Nach­wuchs ist nicht da.« Mit einem Durch­schnitts­al­ter von etwa 40 Jah­ren sei die Schiedsrichter-Gilde lang­sam über­al­tert. Des­halb for­derte Wie­busch die Ver­eine auf, mehr junge Leute aus­bil­den zu las­sen. »Pro­bleme haben wir bei den grö­ße­ren Ver­ei­nen, die kaum noch eigene, son­dern mehr gekaufte Spie­ler haben.« Diese hät­ten oft keine Lust, Refe­rees zu werden.

Im Gegen­satz zum Nach­wuchs gibt es laut Wie­busch kaum noch Pro­bleme mit dem neu ein­ge­führ­ten elek­tro­ni­schen Spiel­be­richt. »Einige tun sich noch schwer damit. Beson­ders unsere Schieds­rich­ter, die 60 Jahre und älter sind und nie mit Com­pu­tern arbei­ten.« Für seine 50-jährige Tätig­keit wurde Heinz Kepurra geehrt.

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