Rieke einstimmig bestätigt

Glück­li­che Gesich­ter: Mar­cel Klei­mann (l.) nahm für den VfL Hol­sen die Ehrung als Sie­ger im Fair-Play-Wettbewerb von Staf­fel­lei­ter Kai Rieke ent­ge­gen, Chris­toph Sie­bert (r.) erhielt für den VfL Her­ford die Meis­ter­ur­kunde. | FOTO: DIRK KRÖGER

Her­ford (dik). Kai Rieke ist auch in den kom­men­den drei Jah­ren Staf­fel­lei­ter der Fußball-Bezirksliga. Das beschlos­sen die Dele­gier­ten der 16 Ver­eine ges­tern wäh­rend des Staf­fel­tags, aus­ge­rich­tet von Meis­ter VfL Her­ford in sei­nem Ver­eins­heim, einstimmig.

Die ange­nehmste Auf­gabe für den alten und neuen Staf­fel­lei­ter war die Ehrung der Her­for­der als Meis­ter. VfL-Abteilungsleiter Chris­toph Sie­bert bekam von ihm die ent­spre­chende Urkunde und einen Ball über­reicht. Grund zur Freude herrschte aber auch beim VfL Hol­sen, denn der gewann den Fair-Play-Pokal und eine damit ver­bun­dene Prä­mie in Höhe von 250 Euro. Letz­ter in der Fair-Play-Wertung übri­gens wurde der VfL Her­ford, nach­dem vor Jah­res­frist der SC Bad Sal­zu­flen diese »Ehre« hatte. Und genau diese bei­den Teams sicher­ten sich jeweils die Meisterschaft.

Chris­toph Sie­bert dankte in einer kur­zen Anspra­che den Ver­ei­nen der Bezirks­liga, mit denen es immer ein gutes Mit­ein­an­der gege­ben habe. »Und soll­ten wir es in der Lan­des­liga nicht schaf­fen, dann kom­men wir gern wie­der zu euch zurück«, sagte er.

In sei­nem Rück­blick erin­nerte Rieke daran, dass die Bezirks­liga mit 17 Mann­schaf­ten in die Sai­son star­tete und der VfL Klos­ter­bau­er­schaft dann sein Team zurück zog. Dadurch waren pro Spiel­tag immer zwei Teams ohne Beschäf­ti­gung. »Das war dann ein blö­der Spiel­plan«, sagte der Staf­fel­lei­ter, der zudem mit dem har­ten Win­ter zu kämp­fen hatte, denn gleich 70 Spiele fie­len aus (in der Vor­sai­son 35). »Das war schon hef­tig«, kom­men­tierte er das. Wäh­rend die Zahl der gelb-roten Kar­ten mit 58 im Ver­gleich zur Vor­sai­son gleich blieb, sank die der roten von 28 auf 25. Rieke zählte in den 240 Spie­len der abge­lau­fe­nen Sai­son 100 Heim­siege, 46 Unent­schie­den und 94 Aus­wärts­er­folge. Ins­ge­samt fie­len 815 Tore, was durch­schnitt­lich 3,396 Tref­fern pro Par­tie bedeu­tet. Der Durch­schnitts­wert der Schiedsrichter-Kosten in der ver­gan­ge­nen Sai­son lag bei 650 Euro pro Ver­ein. Hier regte Rieke eine Pau­scha­lie­rung an, für die sich die Ver­eine ein­stim­mig aus­spra­chen.
Hin­ge­wie­sen wurde von Kai Rieke noch dar­auf, dass beim Ver­bands­tag mög­li­cher­weise die bis­her gel­tende 10-Tage-Regel für Spie­ler­wech­sel in eine untere Mann­schaft abge­schafft und durch eine 2-Tage-Regel ersetzt wer­den könnte.

Quelle: Neue West­fä­li­sche, 31.07.2010

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